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Felgenwissen von FelgnWerk · Celle-Garßen

Felgen-FAQ.
Maße, Bauarten & Sicherheit.

Was bedeuten ET und Lochkreis? Welche Felge passt, wie wird sie gebaut und was darf bei einer beschädigten Felge gemacht werden? Unsere Skizzen und Antworten helfen dir, die wichtigsten Angaben einzuordnen.

1. Welche Felgenarten gibt es?

Bei Felgen werden häufig Werkstoff und Herstellungsverfahren durcheinandergeworfen. „Aluminium“, „Guss“ und „Flow Forming“ bezeichnen also nicht drei gleichartige Klassen: Aluminium ist ein Werkstoff, Guss und Flow Forming beschreiben Fertigungsschritte.

BezeichnungWas ist damit gemeint?Typische Einordnung
Aluminium-LeichtmetallfelgeFelge aus einer Aluminiumlegierung. Sie kann gegossen, flowformed oder geschmiedet sein.Gängige Pkw-Felge; Gewicht, Festigkeit und Preis hängen von Konstruktion und Verfahren ab.
GussfelgeFlüssige Aluminiumlegierung wird in eine Form gegossen und anschließend bearbeitet.Weit verbreitet. „Guss“ allein sagt nicht, ob die Felge qualitativ passend oder für ein bestimmtes Auto zugelassen ist.
Flow-Forming / Flow FormEin meist gegossener Rohling wird eingespannt; das Felgenbett wird unter Druck durch Walzen ausgeformt und verdichtet.Herstellungsverfahren, kein eigener Werkstoff. Je nach Design kann es ein leichteres Felgenbett ermöglichen.
Geschmiedete FelgeEin Aluminiumrohling wird unter hohem Druck geformt und anschließend bearbeitet.Aufwendiges Verfahren, oft bei hochwertigen Performance-Felgen. Nicht automatisch für jedes Auto geeignet.
MagnesiumfelgeFelge aus einer Magnesiumlegierung; auch Magnesium beschreibt den Werkstoff, nicht allein das Herstellungsverfahren.Leichtbau- und Motorsportbereich. Benötigt passende Oberflächenbeschichtung und sorgfältige Pflege.
StahlfelgeGeformtes und verschweißtes Stahlrad.Robust und häufig als Winter- oder Nutzfahrzeugrad genutzt; Bauform und Zulassung müssen ebenfalls passen.
Schematischer Vergleich von Guss-Aluminium, Flow Forming, Schmiederad und Magnesiumfelge
Schematische Übersicht: Guss, Flow Forming und Schmieden sind Fertigungsverfahren; Magnesium und Aluminium bezeichnen Werkstoffe.

Das Gewicht oder die Belastbarkeit lässt sich nicht allein aus der Herstellungsart ableiten. Entscheidend sind konkrete Radkonstruktion, Traglast, Prüfungen und Fahrzeugfreigabe.

2. Was bedeutet ein- oder mehrteilige Felge?

Die Angabe beschreibt, aus wie vielen fest verbundenen Hauptbauteilen das Rad aufgebaut ist. Mehrteilig bedeutet nicht automatisch besser oder leichter, sondern vor allem eine andere Konstruktion und Fertigung.

  • Einteilig: Felgenbett und Radscheibe/Stern bilden ein Bauteil.
  • Zweiteilig: Radscheibe und Felgenbett werden miteinander verbunden; je nach Ausführung ist das Bett ein Innen- oder Außenbett-Bauteil.
  • Dreiteilig: Innenbett, Stern und Außenbett werden verschraubt bzw. konstruktionsgerecht verbunden und abgedichtet.
Schematischer Schnitt durch einteilige, zweiteilige und dreiteilige Felgen
Prinzipdarstellung, nicht maßstabsgetreu. Bei mehrteiligen Rädern sind Schrauben, Dichtmittel und Montagevorschriften genau nach Radherstellerangabe zu behandeln.

Mehrteilige Felgen sollten nur von einem Betrieb geöffnet oder zusammengebaut werden, der die konkrete Konstruktion, vorgeschriebene Schrauben, Anzugsverfahren und Dichtvorgaben kennt.

3. Welche Felgenbreiten und -größen gibt es?

Felgen werden mit Maulweite und Felgendurchmesser in Zoll angegeben. Im Pkw-Bereich begegnen dir zum Beispiel Breiten wie 6J, 6,5J, 7J, 7,5J, 8J, 8,5J, 9J, 9,5J oder 10J und Durchmesser von etwa 14 bis über 22 Zoll. Das sind gängige Beispiele, keine vollständige Liste und keine Aussage, dass diese Maße an jedes Fahrzeug passen.

Die passende Breite hängt auch vom zulässigen Reifenbreitenbereich ab. Außerdem müssen Durchmesser, Einpresstiefe, Lochkreis, Mittenloch, Traglast, Bremsfreigang und die genehmigte Fahrzeugkombination stimmen. Entscheidend sind ABE, ECE-Genehmigung, Teilegutachten bzw. Fahrzeugpapiere samt Auflagen.

Größerer Durchmesser oder breitere Felge bedeutet nicht automatisch bessere Fahreigenschaften. Abrollumfang, Freigängigkeit, Lenkverhalten, Tragfähigkeit und Reifenfreigabe müssen als Kombination geprüft werden.

4. Wie liest man „8,5 × 19 ET45 LK 5×112“?

Die Beispielangabe beschreibt zentrale Maße der Felge:

  • 8,5 = Maulweite zwischen den Reifenauflagen, in Zoll (ca. 216 mm).
  • × 19 = Felgendurchmesser am Reifenwulstsitz, in Zoll (19 Zoll).
  • ET45 = positive Einpresstiefe von 45 mm; siehe ET-Erklärung.
  • LK 5×112 = fünf Befestigungslöcher auf einem Lochkreis mit 112 mm Durchmesser.

Das ist noch nicht die komplette Passformangabe. Häufig fehlen zum Beispiel Mittelloch, Schrauben-/Muttersitz (Kegel, Kugel oder Flachbund), Schraubengewinde, Traglast, Freigängigkeitsvorgaben und die passende ABE oder Genehmigung.

5. Was bedeutet die Einpresstiefe (ET)?

Die ET ist der Abstand in Millimetern zwischen der Felgenmittelebene und der Anlagefläche, mit der die Felge an der Radnabe anliegt. Bei positiver ET liegt die Anlagefläche weiter außen als die Felgenmitte. ET45 bedeutet einen Abstand von 45 mm.

Bei gleicher Felgenbreite gilt grundsätzlich: Eine kleinere positive ET schiebt das Rad weiter nach außen; eine größere ET rückt es weiter nach innen. Die tatsächliche Änderung muss mit Breite und Geometrie der Felge zusammen betrachtet werden. Falsche ET kann zu Kontakt mit Federbein, Bremse oder Kotflügel führen und Lenkung sowie Radlagerbelastung beeinflussen.

Schematische Felgenzeichnung mit Einpresstiefe ET 45 und 5-Lochkreis 112 Millimeter
Links: ET ist der Abstand von der Felgenmitte zur Anlagefläche. Rechts: 5×112 bezeichnet fünf Löcher auf einem gedachten Kreis mit 112 mm Durchmesser.

ET lässt sich an einem montierten Reifen nicht zuverlässig ablesen oder durch eine einfache Außenmessung bestimmen. Maßgeblich ist die eingegossene/eingestanzte Kennzeichnung und die Freigabe für das Fahrzeug.

6. Was ist der Lochkreis und wie misst man ihn?

Der Lochkreis ist der Durchmesser des gedachten Kreises, der durch die Mittelpunkte der Befestigungsbohrungen verläuft. Bei 5×112 heißt das: fünf Löcher, Lochkreisdurchmesser 112 mm. Nicht mit der Mittenbohrung verwechseln – das ist das große zentrale Loch über der Radnabe.

Praktisch messen

  • Am sichersten: Felgenprägung, Fahrzeugunterlagen oder einen passenden Lochkreis-Lehrdorn verwenden.
  • Mit Messschieber die Mittelpunkte der Bohrungen erfassen; bei einer ungeraden Lochzahl ist der Lochkreis nicht einfach der Abstand zweier gegenüberliegender Löcher.
  • Bei fünf Löchern wird häufig mit einer passenden Lochkreislehre oder über den Abstand der Mittelpunkte benachbarter Löcher und eine Umrechnung gemessen. Eine Messung von Lochkante zu Lochkante ist fehleranfällig.
  • Zusätzlich Mittenloch, Befestigungssitz und Gewinde prüfen. Ein Lochkreisadapter ist keine pauschale Lösung und braucht eine genehmigte, sichere Kombination.

Ein Rad mit gleichem Lochkreis passt nicht automatisch: Mittenloch, ET, Schraubensitz, Traglast und Freigängigkeit müssen ebenfalls stimmen.

7. Was ist das Tiefbett einer Felge?

Das Tiefbett ist der abgesenkte Bereich im Felgenbett. Er ermöglicht beim Reifenaufziehen, einen Reifenwulst tiefer in den kleineren Felgendurchmesser zu drücken und so auf der gegenüberliegenden Seite Montageweg zu gewinnen. Das ist besonders bei steifen oder breiten Reifen wichtig.

Das Tiefbett als Montagebereich ist nicht dasselbe wie ein sichtbares „Deep Dish“ bzw. Tiefbett-Design mit breitem Außenbett. Bei manchen Felgen liegt der Montagebereich auf der Rückseite, weshalb eine Reverse-Montage erforderlich sein kann.

8. Wann braucht man Front- oder Reverse-Montage?

Bei der Frontmontage wird der Reifen von der Vorderseite über das Felgenhorn geführt. Bei der Reverse-Montage erfolgt die Montage von der Rückseite der Felge durch deren Montageöffnung. Das kommt bei bestimmten Rädern mit starkem Außenbett, speziellen Speichenformen oder anders angeordnetem Tiefbett vor.

Schematische Darstellung der Frontmontage und Reverse-Montage eines Reifens auf einer Felge
Die Pfeile zeigen die jeweilige Einführseite des Reifens. Die konkrete Montagerichtung wird anhand der Radkonstruktion und Herstelleranweisung bestimmt.

Die erforderliche Richtung steht nicht zuverlässig allein am Design fest. Felge, Reifen, Montagekopf, Schutzvorrichtungen und gegebenenfalls RDKS-Sensor müssen zusammenpassen. Eine falsche Aufspannung kann Felge oder Reifenwulst beschädigen. Deshalb Montagehinweise beachten und nicht mit Gewalt arbeiten.

9. Darf man Felgen glanzdrehen oder aufbereiten?

„Felgenreparatur“ wird umgangssprachlich für verschiedene Arbeiten verwendet. Bei Pkw-Leichtmetallrädern ist die Unterscheidung wichtig: Eine begrenzte optische Aufbereitung kann unter engen technischen Vorgaben zulässig sein. Eine technische Reparatur, die Materialgefüge oder Form verändert, ist grundsätzlich abzulehnen.

Die Richtlinie zur Aufbereitung von Leichtmetallrädern (Verkehrsblatt 01/2023) setzt enge Grenzen, unter anderem für Lage und Tiefe kosmetischer Beschädigungen. Fachinformationen nennen als Orientierung höchstens 1 mm im Grundmaterial und nur in einem begrenzten Bereich am Felgenhorn; das Rad darf nicht bereits aufbereitet worden sein. Prüfzeichen, Anlagefläche, Befestigungsbohrungen und Reifensitzflächen dürfen nicht beeinträchtigt werden. Für Lackierarbeiten gelten Temperaturgrenzen. Es gelten die vollständige Richtlinie, Felgenherstellerangaben und die konkrete Radkonstruktion.

Glanzdrehen ist deshalb nicht pauschal erlaubt. Beim Abdrehen wird Material abgetragen. Ob eine konkrete optische Aufarbeitung zulässig ist, hängt von Bearbeitungsbereich und -tiefe sowie der Einhaltung sämtlicher Vorgaben ab. Wird zu tief oder an unzulässiger Stelle abgetragen, kann die Felge unzulässig werden. Vorher Fachbetrieb und bei Unsicherheit Prüforganisation/Felgenhersteller einbeziehen.

ZKF: Grenzen der Felgenaufbereitung ↗ · ADAC: Felgenreparatur und Aufbereitung ↗ · DVR: Reifen und Räder – zulässige Aufbereitung ↗

10. Darf man Felgen schweißen oder verbogene Felgen richten?

Für Pkw-Leichtmetallräder gilt: Schweißen, Auftragsschweißen, Wärmebehandlung und Rückverformen sind keine zulässigen Reparaturmethoden für die Wiederverwendung im öffentlichen Straßenverkehr. Diese Arbeiten können Materialgefüge und Festigkeit verändern. Eine verbogene Alufelge darf deshalb nicht einfach „wieder gerade gebogen“ und anschließend als verkehrssicher betrachtet werden.

Bei Rissen, deutlicher Verformung, Schäden im Felgenbett, Luftverlust oder Beschädigung an Befestigungs-/Anlageflächen sollte das Rad nicht weitergefahren werden. Das Rad muss fachlich geprüft und in vielen Fällen ersetzt werden. Ein auswuchtbares Rad ist nicht automatisch strukturell intakt.

Die Aussagen beziehen sich auf Pkw-Leichtmetallräder und deren Aufbereitung. Für andere Fahrzeugklassen und Radbauarten können abweichende technische Regelwerke gelten; vor Arbeiten sind Radhersteller und zuständige Prüfstelle zu befragen. Eine bestandene Wuchtprüfung ersetzt keine Festigkeits- oder Zulässigkeitsprüfung.

ZKF: Rückverformungen und Schweißarbeiten ↗ · § 19 StVZO: Betriebserlaubnis ↗

11. Wie viele Auswuchtgewichte darf eine Felge haben?

Es gibt keinen allgemeinen Grenzwert in Gramm, der für jede Felge, jeden Reifen und jedes Fahrzeug gilt. Maßgeblich können Fahrzeug- und Felgenherstellervorgaben sein. Die Wuchtmaschine ermittelt die erforderlichen Korrekturgewichte für die jeweilige Rad-Reifen-Kombination und die vorgesehenen Ausgleichsebenen.

Wenn ungewöhnlich viel Gewicht nötig ist, sollte nicht einfach immer mehr aufgeklebt werden. Zu prüfen sind unter anderem korrekte Zentrierung auf der Maschine, Reifenwulstsitz, Verschmutzung an Anlageflächen, Felgen- und Reifenrundlauf, Reifenposition und mögliche Schäden. Fachgerechtiges Matchen/Umsetzen kann die benötigte Masse verringern. Wuchtgewichte gleichen Unwucht aus, aber keine beschädigte oder verzogene Felge.

Die passende Gewichtsart und Position hängt außerdem von der Felge ab: Klebegewichte werden oft hinter Speichen versteckt, Schlaggewichte nur an dafür geeigneten Felgenhörnern befestigt. Beschichtete, zur Felge passende Gewichte vermeiden Schäden und Kontaktkorrosion.

12. Sind Felgen immer salzfest? Was heißt „winterfest“?

Nein, Felgen sind nicht automatisch salzfest. Streusalz, Feuchtigkeit, Steinschläge und aggressive Reiniger können Oberflächen angreifen. Besonders empfindlich sind beschädigte Klarlackschichten sowie polierte, hochglanzgedrehte oder anderweitig teilweise ungeschützte Oberflächen. Korrosion kann unter den Lack wandern und die Oberfläche unterwandern.

Auch die Herstellungsart (Guss, Flow Form oder Schmieden) sagt allein nicht, ob eine Felge wintergeeignet ist. Entscheidend sind Finish, Schutzschichten, Zustand und die ausdrückliche Herstellerfreigabe. Die Bezeichnung „winterfest“ ist keine Garantie, dass eine Felge bei jedem Schaden und jeder Pflege dauerhaft salzbeständig bleibt.

Winterpflege

  • Vor Wintereinsatz Lack, Kanten und frühere Beschädigungen prüfen; beschädigte Beschichtung fachgerecht beurteilen lassen.
  • Salz und Bremsstaub regelmäßig mit mildem, für die Oberfläche freigegebenem Reiniger entfernen und gründlich abspülen.
  • Keine aggressiven säurehaltigen Reiniger und keine Reiniger auf heißen Felgen verwenden.
  • Im Winter nicht mit beschädigter, freiliegender oder unterwanderter Beschichtung weiterfahren, ohne sie prüfen zu lassen.

Für Wintereinsatz immer die Fahrzeugfreigabe und Pflegehinweise des Felgenherstellers beachten.

13. Wozu dienen direktes und indirektes RDKS?

RDKS ist das Reifendruckkontrollsystem. Umgangssprachlich werden direkt messende Systeme oft aktiv und indirekt messende Systeme passiv genannt.

SystemWie funktioniert es?Was heißt das beim Räderwechsel?
Direkt / aktivEin Sensor im Rad misst den Reifendruck, häufig auch die Temperatur, und übermittelt Werte per Funk ans Fahrzeug. Oft zeigt das Cockpit Einzelwerte je Rad.Der Radsatz braucht passende Sensoren bzw. der vorhandene Sensor muss fachgerecht gewartet, angelernt oder zugeordnet werden. Ventile/Sensoren sind empfindliche Bauteile.
Indirekt / passivDas Fahrzeug nutzt Raddrehzahlsensoren des ABS/ESP und erkennt Druckverlust indirekt über Veränderungen des Abrollumfangs bzw. der Raddrehzahl. Es misst den Druck nicht direkt im Reifen.Es sitzen keine Drucksensoren in der Felge; nach Druckkorrektur oder Reifenwechsel ist je nach Fahrzeug eine Initialisierung/Kalibrierung erforderlich.
Schematischer Vergleich von direktem RDKS mit Sensor in der Felge und indirektem RDKS über ABS-Raddrehzahlsensoren
Vereinfachte Darstellung: Direkt messend = Sensor im Rad; indirekt messend = Auswertung vorhandener Raddrehzahlsignale.

Welche Technik dein Fahrzeug hat, hängt von Modell, Baujahr und Ausstattung ab. Bitte nicht allein nach Ventilform oder Anzeige urteilen; Bedienungsanleitung, Fahrzeugdaten oder Werkstatt helfen weiter. Das serienmäßige System muss nach dem Räderwechsel zuverlässig funktionieren.

ADAC: Reifendruckkontrollsysteme erklärt ↗ · BRV: RDKS-Technik ↗

14. Welche Felgen waren beim World Wheel Award 2026 vorn?

Beim World Wheel Award 2026 gewann SixNine Wheels das Community-Voting im Finale mit 54 Prozent. R3 Wheels wurde mit 46 Prozent Zweiter. Im Halbfinale schieden Ultra Wheels und Schmidt Revolution aus. Da das K.-o.-Voting kein separates Spiel um Platz drei vorsah, gibt es keinen eindeutig ausgewiesenen alleinigen dritten Platz.

ErgebnisHersteller / ModellHinweis
1.SixNine Wheels – FF-THREE mit V-TWO InlayWWA-2026-Sieger
2.R3 Wheels – R3F03Finalist
HalbfinaleUltra Wheels – UA20 COBRA; Schmidt Revolution – Touring17Beide im Halbfinale ausgeschieden; keine getrennte Platzierung 3/4 veröffentlicht

Der Award beruht auf einem Community-K.-o.-Voting. Er ist eine Auszeichnung für die Abstimmung und kein unabhängiger technischer Qualitätstest oder eine Fahrzeugfreigabe. Für dein Auto zählt weiterhin die passende Genehmigung und Spezifikation.

Ergebnis und Finale des World Wheel Award 2026 ↗

15. Wie prüfe ich, ob eine Felge zu meinem Auto passt?

Vor dem Kauf oder der Montage müssen mindestens Felgengröße, Breite, ET, Lochkreis, Mittenloch, Befestigungssitz, Tragfähigkeit, Reifenfreigabe, Bremsfreigang und Achs-/Karosseriefreigängigkeit geprüft werden. Es muss eine gültige ABE, ECE-Genehmigung, ein passendes Teilegutachten oder ein entsprechender Eintrag für genau dein Fahrzeug und die konkrete Reifenkombination vorliegen.

Auch bei einer Felge, die mechanisch an die Nabe passt, können Auflagen gelten – zum Beispiel Abnahme, bestimmte Reifengrößen, Schneeketteneinschränkungen oder Änderungen an Radabdeckung. Die Betriebserlaubnis kann bei nicht genehmigten Änderungen betroffen sein. Felgenprägung und Fahrzeugpapiere reichen bei Unsicherheit nicht immer aus; lass die Kombination vor der Montage fachlich prüfen.

§ 19 StVZO: Wirksamkeit der Betriebserlaubnis ↗

Fragen zu deinen Felgen?

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Termin online anfragen ↗

Fachliche Orientierung: Informationen von ZKF, ADAC, DVR, BORBET, RONAL, OZ, BRV und VAU-MAX sowie die StVZO. Angaben können je nach Felgenmodell, Fahrzeug und Genehmigungsauflagen abweichen. Stand: November 2026.